Die argentinische Parabel

So heißt die Titelgeschichte der internationalen Ausgabe des Economist diese Woche. (via) Wie konnte ein Land, das vor 100 Jahren zu den reichsten der Welt gehörte und Millionen Einwanderer anzog, so abstürzen?

„Weak institutions, nativist politicians, lazy dependence on a few assets and a persistent refusal to confront reality will do the trick.“

Lesenswert!

Economist-Titel: The parable of Argentina

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5 Antworten zu Die argentinische Parabel

  1. Volker schreibt:

    Ganz interessant, allerdings finde ich die Bemerkung über das verbrannte Fleisch ziemlich daneben. Zumindest hab ich bisher nur Gutes über das „asado“ gehört. Wie auch immer, danke für den Link.

    • llamadojorge schreibt:

      Wer, wie die Briten, sein Fleisch gerne blutig isst, hat natürlich ein Problem mit den hiesigen Grillgewohnheiten. Hier wird gerne „a punto“ oder „bien cocido“ gegrillt, also eher Tendenz zu „well done“ als „rare“. Wahrscheinlich muss man die Bemerkung vor diesem Hintergrund sehen… Find ich aber eher nebensächlich.

  2. Von den Malwinenklauern les ich nix!

    • llamadojorge schreibt:

      „Kenne deinen Feind und kenne dich selbst, und in hundert Schlachten wirst du nie in Gefahr geraten.“ Sun Tsu

  3. Marcel schreibt:

    Quo vadis Argentina – zumindest die Devisenreserven entwickeln sich ziemlich genau so wie ich das mal in einen Finanzplan vor 2J aufgestellt haben — mal schauen im Juni – dann sollte das Geierurteil noch kommen….
    Aber zumindest leiden die Leute in Argentinien noch nicht so unter der Volksseuche „Dichtestress“ wie 50.3% meiner Landsleute, die jetzt nach der Volksabstimmung gegen die „Masseneinwanderung“ mit der EU mal einen Schlagabtausch wollen punkto Personenfreizügigkeit (die Teutonenschwemme in der Schweiz 🙂 ironie off) – da haben die Rechtspopulisten einfach mal alle Unzufriedenen im Lande zusammengeschart, aber eine gescheite konstruktive Lösung haben die auch nicht – die dauernde Problembewirtschaftung ist eher deren Kernkompetenz und das Volch ist nur Stimmvieh und Ausrede.
    Fazit: Wenn man ein genug reiches Land ist, dann kann man sich auch neue Probleme leisten und heraufbeschwören. Dabei soviel besser ist es gar nicht mehr in der Schweiz – dort marodieren vermehrt prof. Kriminalbanden aus Frankreich und Osteuropa. Und vor Inflation haben die Schweizer eine Heidenangst – nur schon das Wort löst bei manchen Angstschweiss aus – dabei sind sie eher dabei in eine Deflation zu driften, was eigentlich viel schlimmer ist, dazu eine Immoblase mit 145% des BIP Verschuldung – und auf diesem dünnen Eis machen die Schweizer auf Isolationismus wie Argentinien – ein gefährliches Spiel – obwohl wir im Gegensatz zu Argentinien ein sehr rohstoffarmes Land sind, nur Hirn, Fleiss und Innovation sind unsere Rohstoffe — aber die wollen die Rechten bei uns auch noch abwürgen…sind jetzt schon Forschungsprogramme am fallen und z.B. Neuro Science ist bedroht – das grösste Neuro-Forschungsprojekt weltweit.
    .
    Vermutlich ist die Lebensqualität in Argentinien gar nicht so viel schlechter als in der CH – wenn man Befindlichkeit etc. miteinbezieht — neulich in einer Glücksstudie haben die Argentinier erstaunlich gut abgeschnitten. Im Gegensatz zu den Schweizern sind die Argentinier ja auch krisenerprobt, das macht sie widerstandsfähiger als viele mittlerweile wohlstandsdegenerierte Schweizer, die nur noch am jammern sind.
    .
    Survival of the fittest… da sind die Argentinier den Schweizern vermutlich voraus…

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