Managermagazin über Argentiniens Probleme mit YPF

Ich hab mal wieder keine Zeit, was eigenes zu schreiben. Aber ich lese immer noch, was anderswo geschrieben wird, so z.B. im Managermagazin:

Rücktrittsdrohungen, offener Streit und akuter Geldmangel: Drei Monate nach der Verstaatlichung von YPF weiß Argentiniens Staatsführung um Präsidentin Cristina Kirchner nicht, wie sie ihren riesigen Ölschatz heben soll.

<ironie>Wer konnte das ahnen?</ironie>

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4 Antworten zu Managermagazin über Argentiniens Probleme mit YPF

  1. Marcel Senn schreibt:

    Das Masterpiece von Axel Kicillof – das habe ich schon damals im April gedacht, dass dieser Theoretiker, Marx und Keynes-Dozent keinen Business Plan, keine Vision und auch sonst nix hat um ein solches Projekt durchzuziehen, bei der Enteignung noch hämisch gegrinst – und jetzt das grosse böse Erwachen.
    Die nächste Bombe hat er ja schon mit der Altervorsorge am laufen, die jetzt zu Discount-Hypotheken missbraucht werden. Der Typ meint tatsächlich er könne der Mathematik ein Schnäppchen schlagen. Das wird nicht gut kommen…
    Von der Pesifizierung gar nicht zu sprechen…
    .

  2. llamadojorge schreibt:

    Marcel, das Schlimme ist, er hat ’nen Plan. Nur sieht der nicht vor, YPF oder Aerolineas ans Laufen zu bringen oder den Rentnern eine angemessene Pension zu zahlen, sondern fein Klientelpolitik zu machen und sich die eigenen Taschen vollzustopfen bis bei der nächsten Wahl jemand anders übernimmt und den Scherbenhaufen aufräumen darf. Dabei schön überheblich rumschwadronieren, wie schlecht alles anderswo ist und wie gut hingegen die argentinische Regierung alles hinkriegt. Der Typ kotzt mich richtig an.

  3. Marcel Senn schreibt:

    Auf den Gedanken bin ich bis jetzt noch gar nicht gekommen, aber dann ist er wirklich bösartig!! – habe bisher gedacht als kravattenloser Che Guevara Verschnitt habe er zumindest noch das Gute im Sinn, aber er sei halt einfach ein etwas linkischer, praxisunerfahrener Theoretiker!
    Immerhin ist YPF schon fast am kochen, da knallt es wahrscheinlich schon vor den nächsten Wahlen -ausser sie finden einen US-Investor, das alleine ist ja schon ein Joke – wer hat überhaupt noch Mut in Argentinien zu investieren??? Und dann ausgerechnet die Amis…die dann Pesos als Gewinn ausführen dürfen :-))) oder alternativ Wein, Leder, argentinische Rockbands…oder auf was Moreno sonst gerade Lust hat…
    Beim Rentenklau sieht es düsterer aus, das ist ein schleichendes Gift und dauert viel länger und dann wird er wirklich immensen Schaden anrichten.

    Er hat ja 20km von hier in El Ensueno bei Santa Ana ein Haus und ein Grundstück – gekauft so um 2005 und 2007 für einen Schnäppchenpreis – in einem TV-Interview hat er diesen Besitz zuerst noch abgestritten, bis sie dann seine AFIP Deklaration in den Medien gezeigt haben mit den Immobilien. Ist ja nix dabei ein Häuschen hier zu haben, aber dass er es zuerst abgestritten hat, deutet ja schon Charakterschwächen hin.
    Der Hofnarr der Königin – wirklich ein übler Zeitgenosse

  4. llamadojorge schreibt:

    Marcel, ich glaube, die sind alle nicht besser. Die Vermögenserklärung von Kicillof hab ich bis jetzt noch nicht in den Medien gefunden, aber olle Guillermo Moreno hat zwischen 2010 und 2011 sein – deklariertes – Vermögen mal knapp verdoppelt, wegen besonders lukrativer Immobiliengeschäfte, heißt es. In den letzten acht Jahren hat es sich von angeblich nur 33.000 Pesos auf über 980.000 Pesos verdreißigfacht. Siehe Meldung in Fortunaweb.
    Und das sind wie gesagt nur die deklarierten Vermögenswerte. Wer weiß, wie viel bei Frau, Kindern, Geliebten etc. versteckt ist.

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