Zeitreise durchs Gesundheitssystem

Eigentlich wollte ich in diesem Februar ein bißchen ausspannen, wegfahren (z.B. nach Cordoba und dort Antjes Nest besuchen) und es mir gut gehen lassen. Stattdessen musste ich mit Meningitis ins Krankenhaus. War auch mal ’ne Erfahrung.

Vorweg: Die Behandlung war vorzüglich, sowohl im öffentlichen Krankenhaus, wo ich zuerst war, als auch in der Privatklinik, in der ich nach den ersten fünf Tagen weiter gepflegt wurde. Allerdings waren die Bedingungen doch sehr unterschiedlich.

Zunächst landete ich mit Fieber und höllischen Kopfschmerzen in der Notaufnahme im Referenzkrankenhaus für Infektionskrankheiten „Dr. Francisco Javier Muñiz“, kurz „el Muñiz“. Die Notaufnahme versprühte den Charme der 50er Jahre: Schmale Liegen mit Metallbeinen, zwischen den drei oder vier Abteilen Pressspanplatten mit bröckeligem Resopalfurnier. Die Ausstattung war bis auf Fieberthermometer, Stethoskope und Spritzen zum Blutabnehmen eher spärlich – das war allerdings bei der Rettungsstelle in dem deutschen Krankenhaus, wo ich meinen Zivildienst geleistet habe auch nicht anders. Gut, die hatten noch Gips und Schienen, um Brüche zu versorgen, aber das braucht man in einem auf Infektionskrankheiten spezialisierten Krankenhaus vielleicht nicht unbedingt. Für ein Röntgenbild wurde ich in die entsprechende Abteilung des Krankenhauses gebracht, eine Computertomographie des Kopfes war mangels Tomograph dort nicht möglich, erforderte also eine halbstündige Fahrt im Krankenwagen zu einem anderen Krankenhaus.

Hospital Muñiz (Bild: Patricia L. Rodriguez via Wikimedia Commons)

Hospital Muñiz (Bild: Patricia L. Rodriguez via Wikimedia Commons)

Wieder zurück, eröffnete man mir, dass der Verdacht auf Meningitis bestehe und ich stationär aufgenommen werden müsse – und zwar wegen einer notwendigen Rückenmarkspunktion auf die Intensivstation. Zeitsprung in die 1990er Jahre: die auf sechs oder sieben Betten ausgelegte Intensivstation des „Muñiz“ war schon ziemlich modern und durchtechnisiert, diverse Monitore, an die ich angeschlossen wurde, funktionierten aber nur noch teilweise, so dass der eine zwar in regelmäßigen Abständen meinen Blutdruck maß, ein anderer aber den Sauerstoffgehalt im Blut kontrollierte. Noch am Abend (immerhin ein Samstag!) wurde eine erste Punktion gemacht – die aber nicht die gewünschten Ergebnisse brachte. Eine zweite werde wohl notwendig. Die erfolgte dann überraschenderweise nur drei Stunden später. Die diensthabende Ärztin hatte einen Spezialisten hinzugerufen, der seinen Samstagabend sicher auch gerne anders gestaltet hätte.

Nach zwei Tagen Intensivstation und erheblicher Besserung sowohl des Fiebers als auch der Kopfschmerzen wurde ich dann am Montag schon auf die normale Station verlegt – wieder ein Zeitsprung, diesmal zurück zum Anfang des 20. Jahrhunderts: 12 Betten in einem Raum, hinter einer Trennmauer weitere sechs (alle glücklicherweise kaum belegt), weder Klimaanlage noch Ventilatoren (die Außentemperaturen zu diesem Zeitpunkt lagen in der Spitze bei >35°C!), überhaupt kaum elektrische Ausstattung bis auf das Licht. Aber sehr rührige und freundliche Krankenschwestern und Ärzte (hauptsächlich so genannte „Residentes“, in Deutschland wären das wohl Ärzte im Praktikum). Und weil am Wochenende nicht alle Untersuchungen der Rückenmarksflüssigkeit gemacht werden konnten (und weil die AiPler wohl Rückenmarkspunktionen üben mussten) haben sie mir zum dritten Mal mit Nadeln im Kreuz rumgestochert. Immerhin waren sie so schlau, sich bei der Krankenhausapotheke nach Nadeln mit etwas größerem Durchmesser zu erkundigen, so dass sie diesmal für alle möglichen Untersuchungen ausreichend Flüssigkeit abzapfen konnten.

Interessant an dieser Station war für mich der Kontakt mit Menschen, mit denen ich sonst nie zu tun hätte – Lastwagenfahrer, Textilarbeiter, Kleinbauern aus der Provinz. Einer wohnte beispielsweise in einem der Elendsquartiere an den Ufern des Riachuelo. Diese Mitpatienten übernahmen, sofern möglich, kleine Dienste für die Kranken, die nicht aufstehen konnten, tauschten das Essen untereinander, boten immer wieder Getränke an (die mussten nämlich die Verwandten ranschaffen, sonst gab’s nur Leitungswasser). Und das nicht nur unter sich, sondern auch mir, der ich offensichtlich aus einer ganz anderen Welt stammte – was sie mich andererseits auch deutlich spüren ließen. Meine Begrüßung beispielsweise fiel so aus:

Ein Patient: „Ah, wir machen Fortschritte. Gerade haben sie einen Dunkelhaarigen auf die Intensivstation gefahren, jetzt bringen sie uns einen Blonden.“

Ich (scherzhaft): „Mit blauen Augen und Deutsch noch dazu.“

Patient: „Jetzt geht’s mir besser.“

Solcherart, manchmal scherzhafte, aber trotzdem nachgerade rassistische Kommentare zum Teil auf eigene Kosten (nach dem Motto: nur Blonde, Hellhäutige taugen was) sind hier alltäglich. Erbe einer rassistischen Vergangenheit, in der europäische Einwanderer viel, indigene Ureinwohner oder Mestizen gar nichts wert waren. Den Umgang damit find ich persönlich schwierig. Meiner Generation hat man das Herrenmenschentum ja weitgehend erfolgreich abtrainiert und hier schleicht es sich von der anderen Seite wieder an.

Die Gesundheitsversorgung in diesen staatlichen Krankenhäusern ist kostenlos. Allerdings sind die Krankenhäuser nicht selten unterbesetzt und schlecht ausgestattet. Ich mag mir zum Beispiel nicht ausmalen, wie die Ärzte und Schwestern statt der fünf Patienten, die sie hatten, mit 18 belegten Betten umgegangen wären. Dann wäre der Ton wahrscheinlich weniger entspannt und die Versorgung womöglich schlechter gewesen.

Ich habe mich jedenfalls nach drei heißen (im Wortsinne) Nächten dort verabschiedet, habe meine private Krankenversicherung in Anspruch genommen und bin in eine Edelklinik umgezogen (das „Instituto Argentino de Diagnostico y Tratamiento“ oder kurz „el Diagnostico“). Der nächste Zeitsprung, diesmal in die Gegenwart: großes Einzelzimmer mit Bad und Klimaanlage, Telefon, Wifi (10 Mbit!), Gegensprechanlage mit dem Schwesternzimmer. Andere Zimmer auf demselben Flur waren aber noch luxuriöser. Deren Doppeltüren führten vom verspiegelten Marmorflur zu regelrechten Suites. Für Stars und solche, die sich dafür halten.

Ärzte dieser Klinik hab ich keine zu Gesicht bekommen, dafür kamen zu allen denkbaren Uhrzeiten Spezialisten meiner Krankenversicherung, um mich zu untersuchen (der Neurologe beispielsweise tauchte ungelogen um 23:30 Uhr bei mir auf und erwartete von mir kohärente Antworten auf seine Fragen; wahrscheinlich hab ich so einen Quatsch geredet, nachdem er mich aus dem Schlaf geholt hatte, dass er mir die gleichen Fragen am nächsten Abend nochmal gestellt hat). Glücklicherweise sahen es diese Ärzte nicht als erforderlich an, eine weitere (die vierte!) Rückenmarkspunktion zu machen, sondern gaben sich mit den Ergebnissen aus dem Muñiz zufrieden. Auf dieser Basis und nach einigen weiteren Tagen Erholung/Beobachtung haben sie mich dann in den „offenen Vollzug“ entlassen. Zwei weitere Tage kam dann noch eine Krankenschwester nach Hause, um mir weitere Antibiotikainfusionen zu verabreichen, dann war auch das erledigt.

Es geht mir wieder gut, danke der Nachfrage, offensichtlich habe ich keine bleibenden Schäden davongetragen. Woher ich das Virus hatte kann offenbar keiner genau sagen (nicht mal mit Sicherheit, ob es wirklich ein Virus war oder vielleicht eine bakterielle Meningitis). Aber auch wenn der Einblick in die unterschiedlichen Facetten des hiesigen Gesundheitssystems mal ganz interessant war und so dankbar ich für die Behandlung und schnelle Heilung bin: Bis auf Weiteres können mir Ärzte und Krankenschwestern außerhalb des familiären Umfelds mal im Dunkeln begegnen. Von mir aus warte ich gerne wieder knapp 40 Jahre bis zum nächsten Krankenhausaufenthalt.

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15 Antworten zu Zeitreise durchs Gesundheitssystem

  1. antje schreibt:

    hallo helge,
    toll dass du wieder gesund bist!
    danke fuer den interssanten artikel.
    auch vor 30 jahren in DE konnte nicht festgestellt werden, ob unser sohn einen virus hatte oder die bakterielle meningitis. auch er ist gesund geblieben, „gracias a dios“ wie man hier so schoen sagt, und ich erwische mich dabei, dass ich auch damit anfange…!
    seit 1 woche warten wir auf ein neues modem – nach einem schlimmen gewitter. ich sitze hier im ciber, auch immer mal eine nette erfahrung 😉
    liebe gruesse, auch an die familie

  2. llamadojorge schreibt:

    Hallo Antje, es tat mir wirklich furchtbar leid, dass wir euch so hängen gelassen haben – nachdem ich ein paar Tage vorher alles noch bestätigt hatte. Ich hätte liebend gerne die heftigen Gewitter ertragen, die bei euch runter gegangen sein sollen, als derart intensive Bekanntschaft mit hiesigen Gesundheitseinrichtungen zu machen. Aber da steckt man leider nicht drin. Ceci und ich haben aber weiter Lust, Tanti und dein Nest kennen zu lernen. Aufgeschoben ist also nicht aufgehoben. 🙂
    Liebe Grüße zurück!

  3. Vallartina schreibt:

    Hatte mich gewundert, bei Dir schon länger keine Blogposts zu finden.
    Bei Deiner Beschreibung des Muñiz kamen Erinnerungen an ein entlegenes Insel- und ein ägyptisches Krankenhaus hoch: allerdings muss ich zugeben, dass ich nach ersten Ängsten (u.a. wg. der hygienischen Zustände) im Laufe der Behandlungen musste ich allerdings den Ärzten und dem Personal dort grossen Respekt zollen, allesamt sehr aufmerksam, immer sehr geduldig, Behandlung erfolgreich, Patient glücklich.
    Alles Gute, erhole Dich vollständig!

  4. llamadojorge schreibt:

    Danke Vallartina für die guten Wünsche! Rückblickend muss ich sagen, dass das Muñiz in den ersten Tagen ein Volltreffer war. Nur dort hätte ich überhaupt so schnell eine Diagnose erhalten. In einer Privatklinik wäre ich wahrscheinlich bis Montag mit Schmerzmitteln ruhiggestellt worden, weil am Wochenende nur die nötigsten Untersuchungen gemacht werden und auch die Labore nur im Notbetrieb arbeiten. Im Muñiz fing dagegen am Samstagabend die Behandlung der eigentlichen Erkrankung an. Meine schnelle Genesung ist wahrscheinlich eine Folge dessen.

  5. Margot Busch schreibt:

    Hallo Helge, hu, das hört sich ähnlich an wie meine Aufenthalte in italienischen Krankenhäusern Ende der 80er. Auch da waren die Verwandten für das „leibliche Wohl“ der „Insassen“ der Großraumzimmer zuständig.Aber die Hauptsache ist doch, dass du wieder gesund bist!
    LG aus Kölle
    Margot

    • llamadojorge schreibt:

      Hallo Margot, die Küche im Muñiz war gar nicht schlecht, gegessen hab ich dort gut. Nur die Getränkeversorgung war irgendwie jedem selbst überlassen. Grüße zurück!

  6. Ruben schreibt:

    Hallo Meister Jorge!

    Wie gut das es dir wieder besser geht. Ich dachte schon du hättest dein Blog aufgegeben und uns arme Leser im stich gelasen hehe.

    Wenn du mal in Cordoba Capital bist kannst du auch ruig mal auf ein Bierchen vorbeischauen. Gibt immer gekültes Isenbeck im Eisschrank, oder im Winter auch einen original Glühwein 😉

    So, nachdem ich mir jetzt im Büro neben der Arbeit die 4 Stunden Reede von „Ella“ anhören musste bin ich für den heutigen Tag erschöpft!. Bitte melde dich bald möglichst wieder mit neuen Artikeln, ich werde dein Blog auch weiter empfehlen!.

    Muchos saludos

    Ruben

    • llamadojorge schreibt:

      Hallo Ruben,
      nee, ich hab nicht vor, das Blog aufzugeben. Gibt noch so viel, über das ich schreiben möchte, nur leider so wenig Zeit. Die Rede von „Ella“ (für die Nichteingeweihten: damit ist Königin Cristina gemeint, die König Nestor in ihren Reden immer nur als „Ihn“ – „El“ – betitelt; folglich ist „Sie“ „Ella“) hab ich mir nicht angetan, nach dem Motto „Ich wünschte ich könnte, aber ich will nicht“. Die wichtigsten Passagen haben aber die Herrschaften von Chequeado schon getwittert, so dass ich ungefähr verfolgen konnte, um was es ging.
      Danke für die Einladung zum Bier, vielleicht kriegen wir das irgendwann hin.

  7. Volker schreibt:

    Wieder mal eine sehr interessante Schilderung! Hab ich das richtig verstanden, dass es auch in Argentinien das System der privaten Krankenversicherung gibt? Falls ja, für wen kommt es in Frage? Und warum bist du als Privatpatient nicht gleich in eine Privatklinik gegangen?
    Und außerdem: Ist die Versorgung im staatlichen Krankenhaus für alle (auch Ausländer) komplett kostenlos, auch wenn man privat krankenversichert ist?

  8. llamadojorge schreibt:

    @Volker: Die privaten Krankenversicherungen kommen für alle die infrage, die sie sich leisten können. Viele Menschen sind aber schon über den Arbeitgeber bei einer Versicherung und können da meist auch dann nicht raus, wenn sie lieber bei einer anderen wären, weil der Arbeitgeber eben nur bei dieser Versicherung einen Teil der Kosten übernimmt (das ist vor allem so, wenn man in irgendeinem stark gewerkschaftlich organisierten Beruf arbeitet wie Lastwagen- oder Busfahrer; die sind dann auch bei der Krankenversicherung der Gewerkschaft, ob sie wollen oder nicht; wenn da ein Betrieb nicht mitziehen und seine Angestellten lieber bei einer anderen Versicherung unterbringen will, machen die Gewerkschaftler auch schon mal den Betrieb dicht, da kennen die nix). Wenn du aber gut genug verdienst, kannst du dir natürlich eine zweite Versicherung nach deiner Wahl suchen – die musst du dann allerdings voll selbst bezahlen. Was auch für alle Selbstständigen gilt.
    Bei Krankheiten wie dieser ist die Erstbehandlung und -diagnose in den öffentlichen Krankenhäusern meist erheblich besser als in den Privatkliniken. Die Ärzte dort sind top und kriegen eine Menge mehr an Patienten zu sehen, als die in den privaten Krankenhäusern. Wie oben schon beschrieben hätte ich in der Privatklinik wahrscheinlich nach Einlieferung am Samstag bis Montag warten müssen, bis sich überhaupt was tut. Eine Rückenmarkspunktion hätten die jedenfalls vor Montag nicht mit mir durchgeführt, da bin ich mir sicher. Und die ist zur genauen Diagnose leider unabdingbar, sagte man mir. Die Annehmlichkeiten der Privatklinik waren – nachdem die Diagnose mal feststand und es mir etwas besser ging – dann aber doch zu verlockend. Und wofür zahl ich schließlich monatlich hohe Beiträge?
    Zur Versorgung der Ausländer: Ja, die ist ebenfalls kostenlos. Es gibt angeblich Fälle von mit Bussen anreisenden schwangeren Bolivianerinnen, die nur nach Buenos Aires kommen, um zu entbinden. Das ist offenbar etwas, was in Bolivien schlecht oder teuer oder beides ist, genau kann ich das nicht sagen. In meinem Fall wird sich das öffentliche Krankenhaus bei meiner Krankenversicherung gemeldet und dort um Erstattung der Kosten gebeten haben. Die sind aber dort erheblich niedriger als im privaten Kliniksektor. Und es ist auch nicht sicher, ob sie das wirklich machen; manchmal wird das offenbar verschlampt – oder später nicht kontrolliert, ob die Kasse wirklich gezahlt hat. Das sind jedenfalls so die Geschichten meines Schwiegervaters, der immerhin 40 Jahre im öffentlichen System als Arzt gearbeitet hat.

  9. Volker schreibt:

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich hätte nicht gedacht, dass so eine Art der medizinischen Grundversorgung in Argentinien existieren würde und selbst der Ärmste der Armen in einem Notfall Hilfe erhält. Gefällt mir gut, wie auch die von dir in einem älteren Beitrag mal geschilderte staatliche Förderung des Busverkehrs in Buenos Aires. Etwas ganz ähnliches fordern ja (so viel ich weiß) jetzt auch die „Piraten“ in Berlin.

  10. meinnestintanti schreibt:

    wir haben hier in tanti eine öffentliche krankenstation, und ich kann nur bestätigen, daß die ärzte dort hervorragend sind, nett, höflich, hilfsbereit, egal ob man arm oder reich ist, eine krankenversicherung hat oder nicht, ausländer oder argentinier ist. und es wird kein cent verlangt, es darf aber gespendet werden.

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